Training "Gemeinsame Übungen"
Dieses Training richtet sich an Organisationen, die ihre Krisen- und Notfallstrukturen gemeinsam mit Partnerkommunen, Dienstleistern oder Behörden erproben möchten. Zu Beginn wird der Zweck organisationsübergreifender Übungen klar herausgearbeitet. Schnittstellen, Amtshilfe und Ressourcenaustausch sollen unter Realbedingungen getestet werden, statt sie nur auf dem Papier zu planen. Die Teilnehmenden lernen, wie gemeinsame Übungsziele und einheitliche Übungsregeln abgestimmt werden, wie eine geteilte Leitung und Autorenschaft über Organisationsgrenzen hinweg funktioniert und welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen für eine verteilte Durchführung nötig sind. Vertraulichkeits- und Freigaberegeln, etwa nach dem Traffic-Light-Protokoll, werden dabei frühzeitig festgelegt.
Im praktischen Teil wird ein verteiltes Szenario mit gemeinsamer Lage und synchronisierten Einlagen durchgespielt. Die Teilnehmenden üben die Kommunikation und die Auftragswege zwischen mehreren Stäben bzw. Kommunen, testen die Amtshilfe und den Ressourcenaustausch und pflegen ein konsistentes Lagebild über Organisationsgrenzen hinweg. Dabei werden unterschiedliche Meldeformate, Terminologien und Rollenverständnisse bewusst aufgegriffen und im Verlauf geklärt.
In der Auswertung steht die gemeinsame Lernperspektive im Vordergrund: Eine organisationsübergreifende Auswertungsrunde analysiert Schnittstellen, Kommunikation und die Abwicklung der Amtshilfe, sichert übertragbare Erkenntnisse für den interkommunalen Wissenstransfer und führt zu konkret vereinbarten Folgeschritten mit klaren Zuständigkeiten.
Dauer: 120 min
Zielgruppe: IT-Abteilung, Notfallteam, Notfallmanager, Krisenstab, IT-Sicherheitsbeauftragte
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