Training "Beobachten von Übungen"
Dieses Training richtet sich an Personen, die in Stabs- und Krisenübungen die Rolle der Beobachtenden übernehmen und somit zur Qualitätssicherung beitragen sollen. Zu Beginn wird die Beobachterrolle gemäß BSI 200‑4 klar definiert: Es handelt sich um eine eigene Übungsrolle mit definierten Aufgaben, ohne dass in das Geschehen eingegriffen wird. Die Teilnehmenden lernen, wie sie sich mit dem Übungskonzept, den Zielen und dem Szenario vertraut machen, einen präzisen Beobachtungsauftrag samt Beobachtungsbogen erhalten und welche Verhaltensregeln für die Position „aus der zweiten Reihe“ gelten.
Im praktischen Teil üben die Teilnehmenden, neutral und strukturiert zu beobachten. Fakten statt Interpretationen, jeweils mit Zeitpunkt und Kontext. Der Fokus liegt auf dem Führungszyklus, der Kommunikation, der Rollenwahrnehmung, den Entscheidungswegen und der Visualisierung. Sie trainieren, Verbesserungspotenziale belegbar zu erfassen, Rollenkonflikte (weder helfen noch steuern) professionell zu handhaben und mehrere Beobachtungsbögen konsistent zu führen, wenn parallele Stabsfunktionen beteiligt sind.
In der Auswertungsphase lernen die Teilnehmenden, ihre Beobachtungen konstruktiv einzubringen. Zunächst berichten die aktiv Übenden, anschließend die Beobachtenden. Es wird geübt, Beiträge zum Übungsbericht faktenbasiert und ohne Schuldzuweisungen zu formulieren, eigene Beobachtungen mit den Rückmeldungen der Übenden abzugleichen und die Beobachtungsbögen als wertvolle Dokumentationsgrundlage für Folgeübungen zu übergeben.
Dauer: 120 min
Zielgruppe: IT-Abteilung, Notfallteam, Notfallmanager, Krisenstab, IT-Sicherheitsbeauftragte
- Normaler Preis
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