Erkenntnistransfer nach Cyberkrisen
Der interkommunale Wissenstransfer ist ein zentraler Hebel, um die Resilienz von Kommunen nicht nur punktuell, sondern systematisch zu stärken. In diesem Webinar erfahren Sie, wie Sie Erkenntnisse aus Vorfällen und Übungen gezielt über die eigene Verwaltung hinaus nutzbar machen können, ohne dabei sensible Inhalte preiszugeben. Im Mittelpunkt stehen die Abgrenzung zwischen interner Auswertung und anonymisiertem Austausch sowie der Aufbau belastbarer Peer-Netzwerke, etwa in Arbeitskreisen, CISO-Runden oder kommunalen IT-Verbundstrukturen.
Sie lernen Formate und Instrumente kennen, mit denen Erfahrungen strukturiert geteilt werden können, darunter Lessons-Learned-Berichte, einheitliche Vorfall-Taxonomien, wiederverwendbare Szenarien und Musterpläne, Kollaborationsplattformen sowie Communities of Practice. Vertraulichkeitsstufen und Freigaberegeln - etwa nach dem Traffic-Light-Protokoll - sorgen dabei für einen kontrollierten Umgang mit geteilten Informationen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung vertrauensbasierter Netzwerke: Kooperative Resilienz und klar definierte Grenzen des Transfers werden ebenso thematisiert wie dokumentierte Übergabeprozesse beim Wechsel von Ansprechpersonen.
Dauer: 120 min (von 10:00 bis 12:00 Uhr)
Termin: 11.12.2026
Trainerin: Sabine Griebsch (GovThings)
Zielgruppe: IT-Sicherheitsbeauftragte, Notfallbeauftragte, Stabsleitung, Mitarbeitende aus den Bereichen IT und IT-Sicherheit, Pressestelle/Kommunikation
Veranstaltungstyp: Webinar
Format: online
Abschluss: Teilnahmebescheinigung
Zugangsvoraussetzung: keine spezifischen Kenntnisse benötigt
Anmeldefrist: keine
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